Unsere dritte Bildungsfahrt in diesem Jahr unternahmen wir am 02.10.2013 in die geschichtsträchtige Stadt Leipzig. Hier besuchten wir im Zentrum Leipzigs die Dauerausstellung des im Oktober 1999 eröffneten Zeitgeschichtlichen Forums. Diese Ausstellung präsentiert hunderte Fotos, Medien, Gegenstände sowie Dokumente zur DDR-Geschichte (Teilung und Einheit; Diktatur und Widerstand).

Sie bietet die Möglichkeit, sich mit Unterstützung einer Begleitperson mit der deutschen Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart auseinanderzusetzen. Gerade für unsere Jugendlichen, die größtenteils nach „der Wende" geboren wurden, wurde außerhalb von Unterricht geschichtlicher Inhalt hier anschaulich und spannend vermittelt.

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Der chronologisch aufgebaute Rundgang behandelt u.a. die Themen Gründung zweier Teilstaaten, Volksaufstand in der DDR von 1953, 1961 der Mauerbau in Berlin, die Auswirkungen des Kalten Krieges, Alltag und Militarisierung im SED-Regime sowie die friedliche Revolution einschließlich Mauerfall und der anschließenden deutschen Einheit in den Jahren 1989/90. Ein grundsätzliches Anliegen der Dauerausstellung ist die Würdigung all jener Menschen, die unter den Bedingungen der DDR-Diktatur Zivilcourage gezeigt haben. Die Dauerausstellung macht DDR-Geschichte lebendig und einige Jugendliche erinnerten sich an die ein oder andere Erzählung ihrer Verwandten.

Nach unserem Aufenthalt im Zeitgeschichtlichen Forum stand eine Stadtrundfahrt durch Leipzig auf unserem weiteren Tagesprogramm. Zu unserer Freude hatten wir einen sehr gut gelaunten älteren Herrn als Stadtführer, der uns auf locker leichte und lustige Art und Weise seine Stadt näher brachte. An jeder Ecke verknüpfte er wissenswerte Fakten mit ansprechenden Geschichten und zog so auch die Jugendlichen in seinen Bann.

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Am 21. und 22. September 2013 waren auch wir vom Projekt Stabil mit dabei...bei den Magdeburger Gesundheitstagen in den Messehallen. Während in zwei weiteren Hallen die Messen "Haus und Hof" sowie "HERBSTGeflüster" parallel stattfanden, präsentierten sich in Halle 3 zahlreiche Firmen und die drei großen Krankenhäuser Magdeburgs zu den Themen Gesundheit, Vorsorge, Reha und Pflege.


Unter dem Motto "Vorbeugen ist besser als Heilen" war auch unser Küchenbereich vom Projekt Stabil mit einem Stand vertreten. Unser Koch und zwei Teilnehmer versuchten die Besucher der Messe für gesunde Snacks zu begeistern. Es gab fünf verschiedene kostenlose Gemüsesticks mit zwei leckeren Dips. Zugleich kamen wir mit unseren Standbesuchern positiv ins Gespräch und konnten ihnen unser Projekt auch mit Hilfe unserer Flyer näherbringen.

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Doch auch die anderen Aussteller konnten die Messebesucher mit vielfältigen Angeboten locken. So testeten auch wir unter anderem die Wirkung von Massagekissen und ließen zum Beispiel unseren Blutzuckerspiegel messen. Für lockere Stimmung sorgte zudem die Tanzeinlage einer Cheerleader-Gruppe.

 

Unsere zweite Bildungsfahrt mit allen Werkstattbereichen ließ uns Eintauchen in ein bedeutendes Stück DDR-Geschichte. So besuchten wir am 03.09.2013 die ehemalige innerdeutsche Grenze in Hötensleben sowie die Grenzübergangsstelle (GÜST) Marienborn.

In Hötensleben hatten wir das Glück, die Thematik von einem Zeitzeugen authentisch vermittelt zu bekommen. Fakten verknüpfte er auf interessant erzählte Weise mit Geschichten bzw. Schicksalen von Bewohnern und den baulichen Überbleibseln des Mauergebietes. Die einzelnen Fragmente der Mauer, Wachtürme, Zäune etc. wurden von den Teilnehmern der PC- und Medienwerkstatt fotografisch festgehalten.

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Ebenfalls beeindruckend war die Führung über die gut erhaltene GÜST Marienborn. In zwei Gruppen aufgeteilt, erklärten und veranschaulichten uns die Mitarbeiter soweit wie möglich die einzelnen Funktionen der verschiedenen Gebäude der Grenzanlage.

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Am 07.08.2013 fand für das Jahr 2013 die erste gemeinsame Projektfahrt aller Werkstattbereiche statt.

Ab 7:00 Uhr fuhren wir Richtung Nordhausen ins KZ Mittelbau-Dora. Zur Vorbereitung auf diese Fahrt recherchierten alle Teilnehmer/innen der PC- und Medienwerkstatt Geschichte und Fakten zum Konzentrationslager.

Vor Ort auf dem Gelände des KZ Mittelbau-Dora fiel es vielen Jugendlichen recht schwer, sich die heutige Anlage als einen ehemals extrem grausamen Ort vorzustellen. Da ein Großteil der Gebäude heute nicht mehr existiert, wirkte dieser thüringische Ort nahe der Kreisstadt Nordhausen mit seinen Wäldern ringsumher für die meisten Teilnehmer/innen sehr idyllisch. Die Besichtigung der Verbrennungsöfen im Krematorium sowie der Stollenanlage (Produktionsstätte der V1 und V2) hinterließen bei den Jugendlichen hingegen einen sehr beklemmenden Eindruck und nachdenkliche Stimmung.

 

Unsere diesjährige Wien-Tour mit 20 Teilnehmern aus Magdeburg und Staßfurt fand vom 13. bis 16. Mai statt und zu unserem Glück begleitete uns wunderschönes sonniges Wetter.

Bedeutender Bestandteil der Fahrt war der Besuch und Austausch mit unserer Partnereinrichtung, dem Ausbildungszentrum BPI der ÖJAB. Hier wurde uns die Möglichkeit geboten, Einblicke in die Ausbildung der Jugendlichen vor Ort zu erhalten. Mit Begeisterung, Neugier und stetiger Einbeziehung erklärten und zeigten die Jugendlichen der Ausbildungsbereiche Spenglerei und Glaserei unseren Teilnehmern ihr bereits erworbenes Wissen. Mit viel Geduld und dem Zeigen einiger Kniffe und Tricks konnten unsere Jugendlichen unter den geübten Blicken der Wiener Jugendlichen ihre Fähigkeiten erproben.  

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Nach der Arbeit kam das Vergnügen: die Stadt Wien mit ihren interessanten Sehenswürdigkeiten. Das Sissi-Schloss Schönbrunn mit seiner traumhaften Parkanlage – einschließlich der Aussichtsterrasse „Gloriette", dem Irrgarten und Labyrinth sowie Brunnen und Skulpturen – hat alle begeistert und zum stundenlangen verweilen beigetragen. Bei einer Stadtführung per Bus und natürlich zu Fuß haben wir rund um den Burgring einen großartigen Überblick über Wiens Sehenswürdigkeiten erhalten. Reichlich Fotos haben wir unterwegs geschossen und so unsere Eindrücke festgehalten – u.a. von der Hofburg und Kaisergruft, Denkmälern, dem Rathaus, Volksgarten, Parlament, vom Kunsthistorischen Museum und einer U-Bahn-Fahrt. Einige Teilnehmer nahmen ebenso die Strapazen auf sich, die mehrere hundert Stufen des Stephansdoms empor zu steigen, wurden allerdings anschließend mit einem atemberaubenden Blick über die Dächer Wiens belohnt. 

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