Idyllische Naturlandschaften, kulturelle und künstlerische Vielfalt, internationale Architektureinflüsse, historisch wertvolle Geschichte, Standort für Bildung und Wissenschaft – die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam hat jedem Besucher ganz individuell zu bieten, was das Entdeckerherz begehrt.


Wir erkundeten eine der reizvollsten Städte Deutschlands am 07.06.2017 auf unterschiedliche Art und Weise. Zusammen mit einer begeisternd erzählenden Stadtführerin machten wir uns zu Beginn unserer Entdeckungsreise auf den Weg zum Schloss Sanssouci, der Sommerresidenz vom preußischen Monarchen König Friedrich II. Bei einem Rundgang durch die prachtvollen Säle sowie dem ausschweifenden Blick über das Parkgelände des Schlosses „Ohne Sorge" (franz. sans souci) wurde allen deutlich, warum es der Besuchermagnet Potsdams ist: einfach zum Innehalten und Staunen schön...

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Anschließend begaben wir uns mit unserem Busfahrer und der Stadtführerin auf eine sehenswerte Stadtrundfahrt. Viele unserer tollen Eindrücke können textlich nur schwer widergegeben werden, man sollte Potsdam einfach selbst einmal gesehen haben. In jeder Richtung gab es Imponierendes zu erfassen. So fuhren wir zum Beispiel im Umkreis der Innenstadt vorbei an den historischen Häusern der Russischen Kolonie Alexandrowka oder dem Holländischen Viertel; weiter mitten durch die Verbotene Stadt und vorbei am Ruinenberg sowie dem Schloss Cecilienhof, in dem nach Kriegsende im Sommer 1945 die Potsdamer Konferenz stattfand.


Den frühen Nachmittag verlebten wir auf dem stilvollen Salonschiff „Fridericus Rex" bei einer Havelrundfahrt entlang der Schlösser und Parks der Dynastie der Hohenzollern. Das Passieren der geschichtsträchtigen Glienicker Brücke war neben Sehenswürdigkeiten wie dem Park und Schloss Babelsberg sowie dem Flatowturm ein ganz besonderes Highlight.

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Für alle Mitgereisten war dieser Tag zwischen Kultur und wunderschöner Landschaft eine ereignisreiche Abwechslung...

 

 

Auch in diesem Jahr war es uns wieder sehr wichtig, unseren derzeitigen Teilnehmern die Geschichte der national-sozialistischen Zeit an einem Ort des Geschehens nahe zu bringen. So führte uns unsere Projektfahrt am 19.04.2017 an den Stadtrand von Oranienburg, wo die SS ab 1936 das Konzentrationslager Sachsenhausen errichtete.

Den Besuch des Konzentrationslagers Sachsenhausen hat unsere Lehrkraft im Stützunterricht mit den Jugendlichen intensiv vorbereitet. Neben wichtigen Zahlen, Daten und Fakten schauten sie sich den Spielfilm „Die Fälscher" an. Der Film widmet sich der „Operation Bernhard", einer bis heute höchstwahrscheinlich beispiellosen Geldfälscheraktion in der Weltgeschichte. In den mit der entsprechenden Drucktechnik ausgestatteten Baracken 18 und 19 mussten 144 jüdische Gefangene – unter ihnen professionelle Geldfälscher – insbesondere die englische Währung in beträchtlicher Größenordnung fälschen.

 

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Gerüstet mit unseren ersten Wissensgrundlagen erhielten wir – eingeteilt in zwei Gruppen – in der Gedenkstätte die Möglichkeit des „entdeckenden Lernens". Mit Begleitung und Unterstützung der museumspädagogischen Mitarbeiter erarbeiteten wir uns anhand eines Museumskoffers einen leichteren Zugang zu diesem schweren Thema.

Der Museumskoffer enthielt originale Fundstücke vom KZ-Gelände, zu denen in gemeinsamer Gruppenarbeit Ideen zum Sinn und zur möglichen Verwendung entwickelt werden sollten. Zur genauen Betrachtung und Einschätzung durften die Fundstücke nur mit entsprechenden Handschuhen angefasst und gegebenenfalls auch mit einer Lupe begutachtet werden.

 

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Beim anschließenden Rundgang erhielten wir detaillierte Einblicke in die Funktionen des Lagers. Aufgrund der Nähe zur damaligen Reichshauptstadt Berlin mit der Gestapozentrale fungierte das Lager als Modelllager und nahm somit eine Sonderstellung im KZ-System ein. Die SS richtete hier nicht nur ihre Verwaltungszentrale ein, die Entscheidungen über das gesamte System der Konzentrationslager traf, sondern bildete hier gleichzeitig sowohl die KZ-Kommandanten als auch das Bewachungspersonal aus.

Mit der Modellbauweise eines gleichseitigen Dreiecks sollte von einem Wachturm aus mit einem Maschinengewehr der totale Terror umgesetzt werden können. Da sich diese Lagerarchitektur jedoch nicht, wie geplant, beliebig erweitern ließ, wurde sie beim Bau weiterer Konzentrationslager nicht weiter berücksichtigt.

Weiterhin erfuhren wir unter anderem, dass sich rund um den Appellplatz eine Schuhprüfstrecke befand. Bei jedem Wetter mussten die hier eingeteilten Häftlinge auf verschiedenen Bodenbelägen bis zu vierzig Kilometer pro Tag mit Testschuhsohlen bewerkstelligen. In den Krankenrevierbaracken wurden sowohl an erwachsenen Häftlingen als auch an Kindern medizinische Experimente durchgeführt. Zudem erfolgte per Genickschussanlage die systematische Massenvernichtung tausender (z.B. sowjetischer Kriegs-)Gefangener.

 

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Nach dem beklemmenden Rundgang mit vielfältigen Informationen wurde zum Abschluss des Projekttages die Gruppenarbeit zum Museumskoffer gemeinsam ausgewertet. Die nachdenkliche Stimmung wirkte anschließend nicht nur auf der Busrückfahrt nach...

 

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Wenige Tage nach dem Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg, blieb unsere Landeshauptstadt auch zum 9. Mal ihrer "Meile der Demokratie" treu.

Am 21.01.2017 verwandelten zahlreiche Akteure auch in diesem Jahr den Breiten Weg wieder in einen bunten und abwechslungsreichen Ort des Gedenkens und Lernens.

Mit einer neuen Aktionsidee, bunten Produkten aus eigener Herstellung sowie warmen Getränken und Papageienkuchen machten auch wir vom Jugendprojekt STABIL uns wieder für mehr Toleranz und Weltoffenheit in unserer Stadt stark.

 

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Mitte Januar entfaltete der Winter nun auch in Magdeburg seine herrlich weiße Pracht. Die perfekte Chance für unsere Medienwerkstatt, sich fotografisch auf Motivsuche für die winterlichen Kalenderblätter 2018 zu begeben. Allein der Weg zum nahe gelegenen Stadtpark bot uns bereits tolle Möglichkeiten...

 

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Der 22.09.2016 stand für unsere Jugendlichen ganz im Zeichen beruflicher Erkundung ... bei der Berufsfeuerwehr im Magdeburger Stadtteil Alte Neustadt. Zusammen mit den Teilnehmern unseres ems & medi-Z-Integrationsprojektes "Willkommenswerkstatt" konnten wir uns vor Ort ein Bild von den vielfältigen beruflichen Inhalten eines Feuerwehrmannes machen und auch einiges selbst ausprobieren.

 

Vielen Dank für die tollen Einblicke und interessanten Stunden!

 

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